Vertrauen Sie ihrem Computer oder sind Sie vertrauenswürdig genug ihren Computer zu benutzen?
30. Juli 2008
Aber Hallo!!! Das ist eine Frage die wohl sehr ins Eingemachte geht. Also jeder von uns ist wohl der Meinung das er auf seinem Computer machen darf was er will. Schliesslich ist es ja SEIN Computer. Tja, aber genau dieser Meinung sind scheinbar die Damen und Herren der Computerindustrie nicht, die sich zur TCPA zusammengeschlossen haben und sich das Thema “Trusted Computing” auf ihre Fahnen geschrieben haben, oder unser Herrn Schäuble und Konsorten. Ist es wirklich schon 1 vor 12 in Richtung “BigBrother”?
Wenn ich mir die Ideen dieser Leute ansehe, die eine “Jeder ist erstmal Schuldig bis er seine Unschuld bewiesen hat” und “Egal ob es ihr PC ist, wir entscheiden was sie damit dürfen”-Meinungen vertreten und uns damit nicht nur einen gesunden Menschenverstand abschreiben, sowie das Recht darauf mit unserem Eigentum tun und lassen zu dürfen was wir wollen, sowie das Recht auf Informationsfreiheit und freie Meinungsäusserung aberkennen, kommt mir das kalte Kotzen hoch. Wenn man sich mal genauer mit “Trusted Computing” beschäftigt ,wobei mir der Terminus “Trusted”, also “Vertrauenswürdig”, völlig absurd vorkommt, wir man feststellen, das wir nach Willen der Softwarehersteller, Hardwarehersteller, Film und Musik-Industrie mehr und mehr entrechtet werden sollen und deren Diktat unterworfen. Man will sich damit die Möglichkeit schaffen, zu bestimmen was wir zu konsumieren haben, wo wir es konsumieren, und ob wir anderen darüber berichten dürfen, wenn uns ein Film oder eine CD nicht gefallen hat.
Also ich hätte da keinen Bock drauf, mir von einer Firma vorzuschreiben zu lassen wie ich mein Eigentum benutzen darf oder meine Meinung über dieses oder jenes andere Produkt zu äussern. Würden Sie es wollen?
Das Schlimme aber an dieser Utopie ist, das unsere Politiker die Rechtsgrundlagen dafür schaffen wollen. Nicht nur unser Herr Stasi 2.0 ist einer derer, die in ihrer Paranoia “Jeder von uns ist erst einmal gefährlich” mehr und mehr uns entrechten und entmündigen wollen. Da stellt sich mir natürlich die Frage, wie tief stecken die Lobbisten der Industrie in den Ärschen dieser Entscheidungsträger, so das es diesen die Luftzufuhr zum Gehirn abschneidet, oder sind unsere Volksvertreter schon so abgehoben von der Realität, das das Volk in ihren Augen nicht mehr nur das “gemeine Volk” ist, sondern mittlerweile für sie, die uns mehr und mehr an die Industrie verkaufen, gefährlich geworden sind. Sicher sind wir gefährlich, jedenfalls wenn wir anfangen uns in Massen zu organisieren und dagegen anzukämpfen, das wir am Ende nur noch Nutzvieh sind welches durch unsere Arbeit ihren Reichtum mehrt und wir uns selber dabei mehr und mehr auf das Existenzminimum zubewegen. Nennt es meine Art von Verschwörungstheorie, aber ich denke das es darauf hinaus läuft, das wir durch Gehirnwäsche, unter Einsatz von konstantem Konsumterror, umprogrammiert werden sollen bis wir eines Tages nur noch Konsumenten und Arbeitstiere sind. Aber ich schweife vom Thema ab… zurück zum Thema, ob Sie vertrauenswürdig genug sind, ihrem PC so zu benutzen wie Sie und nur Sie es wollen.
Wie also soll Trustet Computing aussehen?
Stellen wir uns mal vor, Sie haben einen PC mit Word und haben ein Dokument verfasst, welches Sie nun wieder öffnen wollen weil sie Änderungen daran machen müßen. Ihr PC erklärt Ihnen plötzlich, dass Sie nicht mehr berechtigt sind dieses Dokument zu betrachten, weil Sie nicht die aktuelle Version von Word haben und erst nach dem Update wieder das Recht haben würden Ihr Dokument zu lesen. Wären Sie nicht darüber verärgert und würden Sie dann das Update kaufen? Ja??? Echt…. wieso? Hallo, Ihnen wird das Recht genommen Ihre Daten zu lesen und Sie schmeissen diesen Leuten, die sie auf diese Art und Weise bevormunden, auch noch Geld in den Rachen? Schön Blöd von Ihnen!!!!!
Ich würde an Ihrer Stelle alles andere tun, und ganz sicher auf einen anderen Textprozessor umsteigen, der mir nicht sagt, das ich kein Recht darauf habe meine eigenen Dokumente zu öffnen, weil der Konzern, der die Software vertreibt, noch nicht genug Geld von ihnen bekommen hat. Daher nutze ich möglichst “freie” Software wie OpenOffice und nehme auch keine Word-Dokumente mehr an, sondern bestehe darauf das man mir Dokumente in einer freien, nichtproprietären Form zuschickt.
Bleiben wir beim PC, diesmal jedoch einem PC älteren Baujahrs, schliesslich spielen Sie ja nicht die neuesten Spiele und benutzen Ihren PC nur dazu um ein bisschen im Internet zu surfen, Briefe und eMails zu schreiben oder sich anderweitig die Zeit zu vertreiben. Aus diesem Grund kaufen Sie sich auch nicht jedes Jahr einen neuen PC und Ihrer ist somit schon mehr als 12 Monate alt. Jedenfalls schalten Sie ihn ein und warten bis er hochgefahren ist. Nur diesmal erscheint nicht das gewöhnte Login, sondern eine andere Systemmeldung. Verblüfft lesen Sie, wie ihnen Ihr Betriebssystem nun verlautbart, es wird solange Ihren PC nicht mehr zu betreiben, bis sie sich nicht eine neue Grafikkarte zulegen, da diejenige, welche Sie benutzen, seit dem letzten Update nicht mehr von diesem Betriebssystem unterstützt wird, der Hersteller der Grafikkarte hat nämlich beschlossen, das ihre Grafikkarte lange genug ihren Dienst verrichtet hat und ihr Recht, diese Komponente zu benutzen, abgelaufen sei. Hallo??? Ich nehm das Ding solange her, wie ich will oder es kaputt geht und nicht nur solange der Hersteller es mir erlaubt. Schliesslich habe ich diese Grafikkarte gekauft und somit alle Rechte über die Art und Dauer der Benutzung erstanden. Von dieser Firma kauf ich nichts mehr, würden Sie es machen!
Nochmal Ihr PC, stellen Sie sich vor, das Sie gezwungen wurden ein Update zu machen, da sonst Ihr Betriebssystem Ihnen verbietet ihre eMails abzurufen und mit der neuen Software auch Code mitaufgespielt wurde, der alles was Sie am PC an Software installiert haben an den Hersteller des Betriebssystems sendet. Stellen wir uns weiter vor, das Sie nun ein Programm auf Ihrem PC beruflich nutzen und der Hersteller des Betriebssystems ein Konkurrenzprodukt hat. Als nächstes stellen Sie sich nun vor, das der Hersteller ihres Betriebssystems Ihnen nun verbietet dieses Programm zu starten, weil er will das sie sein Produkt benutzen und nicht das der Konkurrenz. Sie können damit nicht mehr auf wichtige Daten zugreifen und verlieren einen Kunden. Auch keine schöne Vorstellung, oder? Ich würde mich damit in meinem Recht beschnitten fühlen, frei zu entscheiden welches Produkt ich benutze und würde mir nicht vorschreiben lassen was ich zu benutzen habe.
Oder ein anderes Beispiel. Sie haben sich eine DVD mit ihrem Lieblingsfilm gekauft und wollen diesen an einem schönen Abend zuhause vor dem Fernseher geniesen. Sie richten sich Chips und Getränke her, legen die DVD in ihren Player und schalten den Fernseher ein. Nur anstatt des Filmgenusses erwartet Sie eine Nachricht von ihrem DVD-Player, der Ihnen mitteilt das sie diesen Film zu oft gesehen haben und erst die Rechte dafür erwerben müßen um ihn weiter ansehen zu dürfen (also eine neue DVD des gleichen Films kaufen müßen), gefolgt von Werbung für weitere Filme, die ihr DVD-Player sich aus dem Internet geladen hat, zugeschnitten auf Ihr persönliches Profil, aus ihren Sehgewohnheiten generiert, welches ihr DVD-Player an die Filmfirma gesendet hat, da er ja alles was sie sich ansehen mitprotokolliert, schliesslich müßen Sie ihren DVD-Player ans Internet anschliessen, sonst funktioniert er nicht. Dieser Filmabend wäre wohl versaut, oder?
Nehmen wir jetzt mal Ihr Mobiltelefon. Würden Sie sich ein Handy kaufen, welches Ihnen verbietet mit Ihrer Familien zu telefonieren, weil das Handy Ihrer Mutter zu alt ist. Erst wenn Ihre Mutter nun ein neues Gerät hat, würden Sie wieder mit ihr Telefonieren dürfen. Und jetzt stellen Sie sich vor, das das Gespräch verdammt wichtig wäre! Würden Sie sich so ein Telefon kaufen????
(Nachtrag: Kaufen Sie sich ein iPhone von Apple, dürfen Sie bereits jetzt dieses Gerät in Deutschland nur mit einem Vertrag der deutschen Telekom betreiben. Mit einem anderen Kartenvertrag lässt es sich nicht benutzen und es geht hier nicht um Prepaid-Telefone mit SIM-Lock. Hier werden Sie schon von der Industrie bevormundet und das ganz Legal)
Das sind nur ein paar Beispiele dafür wie Trusted Computing, so wie es sich die Industrie vorstellt und auf das unsere Politiker hinarbeiten, so wie sich Trusted Computing auf Ihr Leben auswirken könnte. Nicht falsch verstehen, “Computing” hat sogesehen nichts mit Computern zu tun, aber andererseits schon, schliesslich sind auch Handys schon kleine PCs. Sie haben ein Betriebssystem und bestehen aus Chips wie Ihr PC.
So, jetzt stellen wir uns die Frage, wer hier wohl das Recht zu bestimmen hat, was man mit seinem Eigentum tun und lassen darf und ob Sie vertrauenswürdig genug dafür. Sie oder die Hersteller des Gerätes, welches Sie sich gekauft haben und das somit ihn Ihr Eigentum übergegangen ist.
Und noch eines, meinen Sie wirklich das unsere Politiker sich dann keine Hintertürchen einbauen lassen, die es ihnen gestatten würden Sie auszuspionieren. Der Bundestrojaner ist ja die erste hirnrissige Idee in diese Richtung von Schäuble und Co, genauso wie die Vorratsdatenspeicherung, welche ja schon umgesetzt wird und bereits geltendes Recht ist. Also ich habe keine Lust darauf das der BND mithören kann, was ich anderen Leuten am Telefon zu sagen habe oder welche Seiten ich im Internet besuche. Ich bin weder ein Staatsfeind noch ein Terroist, nur weil ich eine andere Meinung als unsere Politiker habe.
Der Dude

Links:
http://www.gnu.org/philosophy/can-you-trust.de.html
http://www.gnu.org/philosophy/no-word-attachments.de.html
Ist die ICA über ihre eigene Arroganz gestolpert?
22. Juli 2008
Also ich möchte auch diesem Blog voranstellen, das es sich um meine persönliche Meinung handelt und die Aussagen darauf beruhen, was ich selbst erlebt habe und andere mir berichteten.
Nun da ich ja die Abschlussprüfung an der ICA Interkom Akademie, aus in den anderen Blog zum Thema ICA bereits beschriebenen Gründen, nicht mitmachen durfte sah es kurz so aus, als ob auch noch die ARGE auf mich einklopfen würde. Doch nachdem ich auf die Schadensersatzforderungen der ARGE Einspruch eingelegt hatte und sowohl das BFE in München als auch das Zentral BFE in Nürnberg über die Zustände an der ICA aufgeklärt hatte, nahm die ARGE die Schadensersatzforderungen gegen mich zurück. Scheinbar haben meine Faxe und die Tatsache, das die ICA keinen der anderen Teilnehmer aus meinen Kurs durch die Abschlussprüfung kommen lies, ihre Wirkung bei den Vergabestellen erzielt und der ICA keine weiteren Teilnehmer aus München und Umgebung mehr schickt.
Aber es gibt noch mehr unerfreuliche News für die ICA.
Tja, damit hätten Herr und Frau Franz, sowie der leitende Dozent Herr Nolte, in ihrer unermesslichen Arroganz niemals gerechnet. Da sie nun den Arbeitsgerichtsprozess gegen den ehemaligen Dozenten Herrn Mertl in allen Punkten verloren haben und Sven Bruins dank eines Gurtachtens nachweisen kann, dass die Akademie bei der Abschlussprüfung absichtlich alle Teilnehmer durchfallen lies. Ja, das ist richtig gelesen, keiner der Teilnehmer der Klasse CFE07B hat die Zertifizierung geschafft. Dies erreichte die ICA durch einer Zensur die scheinbar nicht die Ergebnisse bewertete, sondern wie sehr man von der Akademieleitung “gemocht” wurde. Deswegen ließen sich Sven Bruins und sein Anwalt auch nicht auf en von der ICA vorgeschlagenen Vergleich ein. Nach Angaben von Sven, mir gegenüber, zeigte selbst der Richter für diese Entscheidung Verständnis. Mir scheint, das es der ICA nun ganz schön an den Kragen geht. Auch der Kurs Web-Developer 2.0 muss mit der ICA Leitung ganz gewaltig aneinander geraten sein, wie sich vernehmen lies.
Nun ist es also so, das die ICA scheinbar aus München und Umgebung (Erding, Augsburg, Freising) keine Leute mehr bekommt und womit wollen sie ihre Akademie weiter betreiben? Mit leeren Zimmern sicherlich nicht. Hier hat sich die schlechte Qualität nicht behaupten können und das ist gut so!
Leider habe ich im Netz, ausser ICA eigener Werbung und meinem als auch Hans Glommes Blog ( http://www.glomme.de/joomla15/news/allgemeines/quo-vadis-ica.html ) nichts von anderen gefunden, die gleich schlechte Erlebnisse mit der ICA hatten. Mich hätte zu sehr interessiert, welche Probleme die Leute aus dem Web 2.0 Developer Kurs mit der ICA hatten. Auch hätte ich gerne mehr Meinungen zur ICA veröffentlichen wollen, die nicht nur von mir stammte.
Der Dude
Der Dude ist back on Air
31. August 2007
Geenau.. der Dude ist wieder on Air!
Seit letzter Woche mache ich wieder Internet Radio und ich scheine gar ned mal so schlecht zu sein. Letzten Mittwoche habe ich scheinbar den Besucherrekord von 14 gleichzeitigen Zuhörern auf 19 hochgeschraubt. Ok, das hört sich nicht gerade viel an, aber wenn man davon ausgeht, das auf dem Server von www.loveonair.de maximal 50 Leute gleichzeitig mithören können, was ich so alles labere und was ich an Musik spiele, dann ist das schon eine beachtliche Leistung. Jetzt frage ich mich natürlich, woran das liegen kann, das ich das geschafft habe? Gute Frage, das weiß ich ehrlich gesagt selber kaum. Liegts an meiner Stimme oder an der Musikauswahl, die von Pop über Rock bis hin zu Hardrock, Alternative und Metal geht oder sind es beide Faktoren zusammen, die mir diese Zuhörerzahl beschieden haben.
Auch habe ich schon eine Moderations-Assistentin, die gleich am Abend ihren ersten Mitwirkens den Spitznamen “Das Penatenbaby” bekommen hat. Jetzt werden sich sicherlich viele Fragen, wie kommt sie zu diesem Spitznamen?
Die Sache war so.. ich hatte an einem schönen Sonntagabend das Vergnügen von 22 Uhr weg bis Open End zu senden und just hatte sich an diesem Tag auch Damenbesuch bei mir angemeldet. Jetzt war ich natürlich in der Bredullie wie ich beides verbinden sollte, jedoch mein Damenbesuch meinte das wäre gar kein Problem, ich solle senden und sie schaut mir dabei zu. Gut… gesagt, getan… ich also um 20 Uhr Besuch bekommen und um 22 Uhr auf Sendung. Die junge Dame saß derweilen auf meinem Bett und ich habe fleißig moderiert und mich derweilen sowohl mit meinem Besuch als auch mit meinen Zuhörern im Chat unterhalten. Das mag zwar manchem jetzt vorkommen als wie wenn ich eine Frau wäre und telefonieren und gleichzeitig mir die Fingernägel lackieren könnte, is aber ned so, ich bin immer noch ein Mann, hald mit ein paar Talenten.
Jedenfalls wir machen alle unseren Blödsinn, wie Kinder auf der Kirchweih und irgend wann nimmt mein Besuch eine Flasche Penaten Babyöl aus der Tasche und fängt an sich auf meinem Bett damit einzureiben. Ich arg ins moderieren vertieft bekomme nur so am Rand mit, das sich da auf meinem Bett etwas tut und mir steigt ein komischer, nicht familiärer Duft in die Nase, eben besagtes Babyöl und während ich eine Titel ansage, fällt mir nichts Dümmeres ein als diesen Geruch noch in meine Moderation einzubauen und mich über den Geruch zu mokieren. natürlich baue ich das ganze aus und als ich dann auch noch anmerke, das wenn aus Äpfel Apfelsaft, aus Orangen Orangensaft und aus Nonnen Klosterfrau Melissengeist gemacht wird, ich gar nicht wissen will aus was Babyöl gemacht wird, wars eh schon zu spät, denn da hatte das nette weibliche Wesen, das zu dem Zeitpunkt sich schon vor Lachen auf meinem Bett krümmte, den Spitznamen das Penatenbaby weg.
So jetzt wißts ihr es und gut is es! Ach ja, das Penatenbaby hört entweder direkt in meinem Schlafzimmer meine Sendungen mit, oder ist brav eine meiner Stammzuhörerinnen, die mir über ICQ selbstverständlich wie es ihrem Job geziemt assistiert.
Fall es nun jemand interessiert. Das Internet Radio gibts unter www.loveonair.de und dort stehen auch die Sendezeiten, zu denen ich weltweit zu empfangen bin!
Der Dude
Belästigung im Leben und im Internet (Teil 1: Sexuelle Belästigung)
18. Mai 2007
Ganz ehrlich, sind wir auf der Strasse würde es uns doch alle ziemlich nerven, wenn ständig jemand an unserem Arsch klebt und uns mit seinen sexuellen Wünschen belästigt. Oder?
Das würden sich ja die meissten im Leben außerhalb des Internets ja auch ned gefallen lassen, also warum dann in einem Chat. Dort ist es doch auch eine sexuelle Belästigung, aber da wird sie ohne mucken und murren toleriert! Sagst mal was dagegen, dann bist du der intolerante Depp.
Hey, ganz in Vertrauen… da scheiß ich drauf!
Ich bin dafür, das alle Chats die ständigen Bettelmönche ohne Verwarnung vom Server (nicht nur aus dem Raum) entfernen und die IP gesperrt wird.
Im realen Leben würdet ihr das ja auch nicht hinnehmen, das euch einer auf der Strasse ungefragt anlabert und euch anbietet das er euch seinen Schwanz zeigt.. oder ihr ihm beim Wichsen zuschauen dürft.. da würdet ihre einen Aufstand machen und den Typen am liebsten lynchen… also, warum lasst ihr euch das im Internet gefallen??? Macht etwas, zeigt Flagge und beschwert euch bei den Chatbetreibern, nur wenn ihr weiterhin schweigt und euch alles gefallen lasst und es ignoriert wird sich nie was ändern!
Der Dude
Boykottiert die Musikindustrie!
14. März 2007
Ich habe einen interessanten Beitrag auf der Website des Choas Computer Clubs gefunden, den ich euch sicherlich nicht vorenthalten möchte.
DER CCC FORDERT ZUM BOYKOTT DER MUSIKINDUSTRIE AUF!
30. März 2004 (Pylon)
Nach der Klage der IFPI gegen einzelne Tauschbörsennutzer fordert der Chaos Computer Club zum Boykott der von der IFPI vertretenen Plattenfirmen auf. Die Branche solle nicht den Nutzern die Schuld geben, wenn sie selber den Beginn des Informationszeitalters verschlafen und es versäumt hat, ihr Geschäftsmodell an die digitale Welt anzupassen.
Informationsfreiheit ist kein Verbrechen
Der CCC hält die
Klagen des Bundesverband Phono / der IFPI für stark fragwürdig. Es kann nicht sein, dass die Musikindustrie ihre Ziele dadurch erreicht, in dem sie eine massive Panik vor immensen Schadensersatzforderungen schürt. Solche sind in Deutschland auch gar nicht durchsetzbar. Es geht vielmehr darum, die Nutzer von Tauschbörsen einzuschüchtern. Dies zeigt sich auch bei der Kampagne der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU)
“Raubkopierer sind Verbrecher”. Auch hier werden bewusst juristische Falschaussagen über die Strafbarkeit von Urheberrechtsverletzungen gestreut, um den Tauschbörsen das Wasser abzugraben.
Das
Urheberrecht ist kein Naturrecht, sondern ein Ausgleich dafür, dass der Urheber sein Werk der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. In erster Linie ist das Urheberrecht hierbei ein Ausfluß des Persönlichkeitsrechtes. Auch die wirtschaftlichen Verwertungsrechte werden dem Urheber zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Existenz verliehen. Hierbei bestehen jedoch immanente Schranken. So darf das Werk für die private Verwendung frei kopiert werden. Diese auch als “fair use” bezeichnete Begrenzung ist eine Ausprägung der Informationsfreiheit und somit ein Grundrecht.
Diesen Umstand versucht die Musikindustrie durch pausenlose Kampagnen zu unterminieren. Sie stellt die Privatkopie auf die selbe Stufe wie Kinderschänder und Rechtsradikale. So
forderte der Vorstandsvorsitzende der GEMA auf der Popkomm, nach erfolgreichen Ermittlungsmaßnahmen im Bereich von Kinderpornographie und Nazipropaganda eine Ausweitung dieser Maßnahmen auf Tauschbörsennutzer. So werden die Kunden auf infame Weise verunglimpft..
Die volkswirtschaftlich eher unbedeutende Urheberrechtsindustrie will aber noch weiter gehen. Mit der neuen
Richtlinie über die Maßnahmen und Verfahren zum Schutz der Rechte an geistigem Eigentum des Rats der Europäischen Union will sie das Recht erhalten, Hausdurchsuchungen ohne richterlichen Beschluss und auch bei alltäglichen Verstössen durchzuführen. Industriespionage und Missbrauch werden hier Tür und Tor geöffnet.
So fragt sich ein Clubmitglied zu Recht: “Soll jetzt die Bevölkerung kriminalisiert werden, weil der Markt es nicht schafft, das Angebot für die Nachfrage zu liefern? Gesetzliche Sicherheit gegen Marktversagen auf Kosten der Freiheit? Wie kommt es, dass man mit Klingeltönen mehr Geld macht als mit Musik?”
Neben den politischen Gründen für einen Boykott der Musikindustrie gibt es auch noch ganz handfeste pragmatische Gründe:
- Mit den Erlösen aus den CD-Käufen bezahlt die Musikindustrie die Klagen gegen unsere Kinder. Wieso sollten wir als Gesellschaft dem Gegner auch noch seine Munition finanzieren?
- Mit den Erlösen aus den CD-Käufen bezahlt die Musikindustrie den Kopierschutz, sowohl die Forschung als auch die Umsetzung. Wieso sollten wir als Gesellschaft Technologien finanzieren, deren einziger Zweck darin besteht, uns an der Ausübung unseres Rechtes auf Kopieren zu hindern?
- Wir haben das Recht auf Kopien über GEMA-Abgaben auf CD-Brenner und -Rohlinge erkauft. Es ist unglaublich, wenn wir uns jetzt die Ausübung unseres bezahlten Rechtes als “Raub” vorwerfen lassen müssen.
Doch weshalb sind Peer-to-Peer (P2P) Tauschbörsen so beliebt? Als einige Argumente sind zu nennen
- Die Qualität der Musik auf dem Markt ist gesunken. Musik, die der Musikindustrie nur einen noch besseren Umsatz beschert, nur kurze Zeit in den Charts zu hören, aber nicht von Dauer ist, lohnt sich nicht für teures Geld zu kaufen. In wenigen Jahren erinnert sich sowieso niemand mehr an die damaligen Stücke.
- Der Preis für eine CD ist zu hoch. Zumindest für die hart umworbene Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wie Studien ergaben, kaufen sich diejenigen CDs, die auch ein Einkommen haben, sprich die Gruppe der ab 40jährigen.
- Der CD-Kopierschutz hindert Hörer daran CDs auf aktuellen CD-Playern abzuspielen. Selbst etliche Auto-CD-Spieler können die gekaufte CD nicht mehr abspielen. Auch CD-ROM-Laufwerke in PCs lesen die CD nicht mehr ein, um sich die Musik für den privaten MP3-Player umzuwandeln. So bleibt für viele Hörer nur der Weg in Tauschbörsen, um sich diese CD in digitaler Form herunter zu laden und auf eine CD zu brennen, die sich überall abspielen lässt.
- Die Auswahl in den Musikläden ist begrenzt. Für Raritäten sind Tauschbörsen eine Fundgrube. Wer nicht in Großstädten wohnt oder die Zeit hat, etliche Plattenläden zu besuchen, kann sich daheim sein Lieblingsstück von vor 20 Jahren runter laden. Ohne viel Suchen.
- Tauschbörsen haben sich als ein ideales Vertriebsmittel herausgestellt — allein eine vernünftige Bezahlfunktion fehlt. An der Musikindustrie ist der Zug des Internets vorbei gefahren. Die Musikhörer haben ihre eigenen Vertriebswege für aktuelle Technik gefunden, die ihre Wünsche befriedigt. Währenddessen hat sich die Musikindustrie weiter darum gekümmert ihre Pfründe zu wahren. Doch viele Hörer sind bereit, Künstler für ihr Werk zu entlohnen. Dazu müssen neue Wege geschaffen werden, um ihnen gerecht das Honorar zukommen zu lassen.
Mit dem Klagen der Musikindustrie muss nun endlich Schluss sein! Der CCC fordert deshalb auf, die Musikindustrie dort zu treffen, wo sie am verwundbarsten ist. Entziehen wir ihnen den Umsatz! Dieser kann dann nicht mehr dazu verwendet werden, in großen Anzeigenserien die Kunden zu diffamieren.
Der CCC hat zu dieser Kampagne
Banner zur freien Verwendung erstellt. Tauschbörsennutzer können so Ihrem Unmut Ausdruck verleihen, dass sie das Vorgehen der Musikindustrie nicht gut heißen. Wir bitten um die
Einbindung auf möglichst vielen Webseiten.
Abschließend sei auf die Worte von Dirk Bach bei der diesjährigen Echo-Verleihung angesichts der Nominierten verwiesen “Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht?”
Quelle: http://www.ccc.de/campaigns/boycott-musicindustry
Gehts euch da oben noch gut? (offener Brief an unsere Bundeskasperl)
9. Februar 2007
Hey. meine Herren Politiker.. jetzt brennt euch aber voll der Hut, vorallem Sie meine ich damit, die Herren Schäuble und Beckstein, sowie Frau Merk! Ihr wollt tatsächlich auf meinen Rechner drauf und ungefragt und heimlich meine Daten ausspionieren? Vergesst es, ihr Wahnsinnigen, schon mal was von Privatsphäre gehört? Ihr wollt also allen ernstes und allen schon mal rein profilaktisch einen Bundestrojaner unterjubeln? Da ist ja nicht mehr viel hin zum totalen Big Brother. Und was macht das deutsche Idiotenvolk… glatte 24% einer vom ARD-Morgenmagazin gemachten Umfrage sind gänzlich dafür ihre privaten Daten einer “heimlichen” Durchsuchung zu öffenen! Hey, also zwei Sachen stören mich da schon ganz gewaltig, erstens das “heimlich” weil wenn es ein Staat nötig hat seine Bürger heimlich zu bespitzeln, dann ist der Staat nicht mehr für den Bürger da, sondern der Bürger ein notwendiges Übel für den Staat und zweitens das es eine Durchsuchung ist, solange ich ned mich für die Polizei oder die Exekutive auffällig und verdächtig gemacht habe, lass ich mich ned durchsuchen.
Also irgend wie frag ich mich ja was als Nächstes kommt? Das wir alle einen Sender implantieren lassen müßen, damit der Staat immer und überall weiß wo ich bin und mit wem oder das wir uns alle immer an und abmelden müßen, bei allem was wir tun.. Darf ich ab 2010 nicht mehr ohne staatliche Erlaubnis Scheissen zu gehen, oder öffentlich einen Abklemmen? Muss ich ab 2015 dem Staat über alle Aktivitäten ausführlich Bericht ablegen, damit ich ned in den Verdacht gerate ein Subversives Element zu sein.. muss ich mir Vorschreiben lassen, welches Betriebssystem ich benutze.. oder bin ich gar jetzt schon ein potentieller Terrorist?
Soll ich euch was sagen, ich weiß warum ihr das alles versucht mit uns zu machen! Weil ihr da droben Angst vor uns habt und befürchtet, wir sägen an euren Stühlen! Und das Traurige daran ist, die meissten Deutschen tun eh nichts anderes als euch dabei zu helfen uns mehr und mehr zu euren willenlosen und dummen Konsumschafen zu machen mit ihrer verdammten Unfähigkeit EUCH IN EURE DRECKSÄRSCHE ZU TRETEN, damit ihr merkt, das wir immer noch die Macht im Staate sind und IHR VON UNS gewählt wurdet, damit IHR FÜR UNS das Beste aus Deutschland macht.. und nicht einen Überachungsstaat, den ihr gerne hättet, damit ihr mehr und mehr an uns verdient!
Wer sowas wie ihr von sich gibt, der sollte normalerweise auf der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen werden und auf eine Insel verbannt, auf der ihr dann Zeit habt über die Scheisse nachzudenken die ihr uns tagtäglich antut und die euren Gehirnen ausbrüten. Auch wenn es hier heissen mag, das ich mal wieder voll Godwins Gesetz erfülle, aber so einen Staat hatten wir schon mal und ganz ehrlich, bevor ich nochmal zulasse, das wieder in Deutschland Menschenrechte mit Füßen getreten, das eigene Volk bespitzelt und ausgehorcht wird, da verlasse ich lieber dieses Land und bau mir mein eigenes auf, falls sich nciht genug Menschen mit genug Verstand zwischen ihren Ohren finden, die mit mir euch den Krieg erklären und euch und eurer Dummheit den Kampf ansagen!
Der Dude
Versuch mal vernünftigs Gespräch in einem Erotic Chat zu führen!
12. Januar 2007
Also ich hab festgestellt, das ist wirklich nur unter den besten Bedingungen möglich und auch nur wenn man vorher alle Chatter entfernt, die meinen ein Erotic-Chat sei nur dazu da um ihnen auf unkomplizierte Weise zu einem Fick zu verhelfen. Gestern war mal wieder so ein Chat-Abend bei dem es nur unter höchsten Anstrengungen möglich war dort zu chatten und vorallem ein Thema aufrecht zu erhalten, das nicht dauernd von irgend welchen “Zukurzgekommenen” unterbrochen wurde.
Bei meinem Chat, den ich noch auf meiner Seite implementieren will, wenn ich die richtige Chatsoftware gefunden habe , werde ich, da ich dort Gott bin das auf keinen Fall zulassen das mir lauter Idioten, ohne die Fähigkeit in vollständigen Sätzen zu kommunizieren, den Chat damit versauen, das sie ständig um etwas Sex betteln. Derzeit habe ich nur eine Chatbox von einem Chatbox-Anbieter eingebaut, aber ich bastle dran mir einen eigenen Chat zu holen, der vorständig meiner Kontrolle untersteht. Wenigstens habe ich jetzt mein Forum wieder am laufen, so das ich zumindest dort meiner göttlichen Aufgabe fröhnen kann *grins*.
Aber zurück zum Thema, die Nervensäcke in Chaträumen die mit ihren Betteleien es unmöglich machen, ein anständiges Gespräch zu führen. Wie gesagt ich würde diese Leute gnadenlos auf meinem Chat kicken und ich würde als Betreiber eines Chats das auch so halten das dort die Mods (oder wie man sie dort nennen mag) angehalten sind, diese Leute gnadenlos zu kicken. Diese Leute sind der Grund warum in Chats es nie möglich ist sich anständig zu unterhalten. In Blogs oder Foren kann das Admnistratoren und Moderatoren Team ja die Spammer sofort rausschmeissen und damit für ein geregeltes miteinander sorgen. Was ich nur nicht verstehe, warum haben die Betreiber von Chats nur so pamische Angst davor das sie einen User verlieren könnten, vorallem bei solchen Spannern. Ich denke wenn diese Politik des gnadenlosen raussemmelns der Spammer, und damit meine ich nicht nur die Leute die für irgend welche Wichsseiten Werbung machen, sondern auch die ganzen CamSexWichser, T6Wichser, Rollenspielwichser und die Leute die trotz mangelnder Fähigkeit einen Menschen des anderen Geschlechts auf sich aufmerksam zu machen, mit ihren Mitleidsfickbetteleien nerven, würde sich auf Dauer in diesem Chat eine Atmosphäre einbürgern, bei der es wirklich möglich ist anständige Gespräche zu führen. Jedoch sind scheinbar alle Betreiber von Chats dazu nicht in der Lage dies speziell bei Sparten-Channels einzusehen!
Der Dude
Leute mit Durchblick
8. Januar 2007
Ich habe heute die Website http://www.leute-mit-durchblick.de in meine Links aufgenommen, da ich finde das die Domain fast passend ist, zwar ist es ironisch gemeint, aber der Mensch der hinter dieser Seite steht hat mehr Durchblick als viele andere und da beziehe ich mich jetzt nicht auf die Rubrik “Leute mit Durchblick” in der er zu Postings in diversen “Aufklärungs” Foren seine Kommentare abgibt, sondern auf seine Kolumnen, obwohl auch seine Kommentare zumeisst bissig, Boshaft, aber trotzdem passend und auf den Punkt gebracht sind, Ich empfehle allen mal nicht nur sich über die Kommenare zu amüsieren sondern die Seite mal eingehender zu betrachten.
Der Dude
PS: Ich glaube ich bin doch nicht der einzige der nicht ganz auf den Kopf gefallen ist und dessen Verstand noch in den eigentlichen “Normalwerten” in Betrieb steht!
Killerspiele und andere Sündenböcke
18. Dezember 2006
Mal ganz ehrlich, meine Herren Politiker, glaubt ihr wirklich, das alle Deutschen so blöd sind und euch nicht durchschauen?
Verteufelt nur die sogenannten “Killerspiele”. Jetzt habt Ihr ja einen tollen Sündenbock gefunden, dafür das Ihr versagt habt. Ihr seht die Symptome und anstatt die Ursachen zu bekämpfen konzentiert ihr euch lieber die Auswirkungen zu maskieren und zu überschminken. Meint Ihr wirklich, das es wirklich das spielen dieser Spiele ist, das Menschen zu Amokläufern macht, oder wollt Ihr nicht zugeben, das Ihr der Grund seit, das die Jugend ausflippt, weil sie keine Zukunft sieht, das Leben scheisse findet und am liebsten auch noch alle die Arschlöcher mit in den Tod nehmen wollen, die genau so sind wie ihr sie haben wollt, dumm, konsumorientiert, desillusioniert und nicht mehr in der Lage ihre Probleme alleine zu meistern und stattdessen lieber auf andere einhacken die scheinbar schwächer sind? Ich bin jetzt auch schon über 30 und ich kann mich noch gut daran erinnern, das ich in meiner Kindheit auch im Spiel auf andere “geschossen” habe, auch wenn dabei kein virtuelles Blut gespritzt hat, oder mir recht brutale Trickfilme angesehen habe. Aber ich bin deswegen nicht zu einem Amokläufer geworden. Ich spiele sogar jetzt auch noch Spiele wie Counter Strike, Half Live oder Doom und Quake, aber ich schnapp mir trotzdem nicht ne Knarre und schiesse in meiner Firma um mich, nur weil mein Chef ein Arschloch ist oder meine Kollegen mich mobben.
Also, was legt und das dann als Schlussfolgerung nahe? Das es nicht die Killerspiele sind, sondern die allgemeinen gesellschaftlichen Strukturen, das Einhacken auf andere schon in der Schule, die Hänseleien und die vermehrte Gewaltbereitschaft bei der Lösung von Konflikten, die jedoch nicht davon kommt, das der junge Mensch Killerspiele spielt! Der Grund dafür ist meiner Meinung nach die immer weiter verbreitete Vereinsamung und Sozialunfähigkeit der Jugend basierend auf der immer stärker zunehmenden desozialisierung durch ein Elternhaus das entweder vor lauter Arbeit keine Zeit mehr hat um sich um seine Kinder zu kümmern, oder dem Druck (immer die neuesten Klamotten von den angesagtesten Designern oder die neuesten Spiele/Handys/Klingeltöne zu besitzen) den sie von ihrer Umwelt ausgesetzt sind.
Klar auch zu meiner Zeit ist man schief angesehen worden, war man nicht in “einigermasen” zeitgemäse Klamotten gesteckt worden, aber bei uns waren es eher die “spiessigen” Hemd und Pullunder Träger, die durch ihre Kleidung etwas ausgegrenzt wurden, aber es war nicht wichtig ob deine Klamotten und Schuhe jetzt von C&A oder von Armani waren.Was mir hald aufstösst ist das unsere Politiker jetzt sich die sogenannten “Killerspiele” als Sündenbock für ihre Unfähigkeit den Menschen, die in Deutschland leben, einen sozialisierten Umgang miteinander beizubringen und alles zu tun, das dies in Schulen den Kindern beigebracht
wird und nicht allein auf die eh schon meisst überforderten Eltern abgeschoben wird oder wie hier auf das Spielen von Spielen. Es wird sich nichts daran ändern, wenn wir diese Spiele verbieten, hier heisst die Devise den Menschen wieder den Umgang miteinander zu lernen. Derzeit ist ja eh wieder das Ellenbogenverhalten und “Survival of the Fittest” Mode geworden, kein Wunder das sich die weniger “Fitten” irgend wann zu wehren beginnen.
Der Dude
Der Boom der Flirt Communities
12. Dezember 2006
Ist eigentlich schon mal jemand aufgefallen, wie viele Flirt Communites es gibt? Da gibts neu.de, flirt-fever.de sogar den Spin-Flirt.de gibts und alle haben scheinbar nur ein Ziel.. den passenden Mann an die passende Frau zu vermitteln. Jetzt werfen sich da bei mir so einige Fragen auf.
1. Sind wir so Kommunikationsunfähig, das wir das brauchen?
2. Warum sind so viele Leute Single?
3. Sind wir nicht mehr in der Lage real jemanden kennen zu lernen?
4. Sehnt sich jeder nach etwas, das er sich selbst verbaut?
5. Haben die Menschen schon so eine Angst vor einander, das sie sich erstmal durch elektronische Zäune an einander heranwagen können?
Also das mit der Kommunikationsfähigkeit, das ist so ein Paradoxon. Wir begeben uns in Chatrooms und Foren, alles Möglichkeiten mit anderen Menschen zu kommunizieren und dann.. dann schweigen sich die meißten aus oder disqualifizieen sich mit plump in den Raum geworfenen Sätzen und Halbsätzen wie “Suche W für TS” oder “Is ne geile Sie hier” und sind dann auch noch beleidigt, wenn andere, die das Kommunizieren ins ganzen Sätzen noch nicht verlernt haben, sich darüber lustig machen. Gut, da brauche ich mich ned wundern, wenn ich dann keinen Erfolg habe. Im Leben ausserhalb des Cyberspace geht ja auch keiner davon in eine Kneipe, stellt sich auf die Bar und ruft “Ich hab dicke Eier und such wen der mir den Druck ablässt”. Warum also dann im Chat? Ists die scheinbare Anonymität, die Anarchie im Netz, die elektronische Schutzmauer durch das Verschanzen hinter einem Monitor und einer Tastatur? Oder ist der Grund viel mehr im Inneren der Leute zu suchen? Sind wir schon so vom Homo Sapiens Sapiens zum Homo Online degeneriert, das wir den PC benötigen als Avatar, der uns in einem scheinbar guten Licht darstellt. Belügen wir uns nicht selber dabei, weil wir zwar unsere Ansprüche an den anderen raufschrauben, gleichzeitig unser Selbstbild maskieren und ihm nicht die Möglichkeit geben sich zu entwickeln? Lassen wir uns einlullen von den Bildern schöner Menschen und gleichzeitig damit zu, das uns unser Gespür für den anderen abhanden kommt und ersetzt wird durch eine Reduktion auf das Äussere? Schaut euch nur mal die Startseite vom Spin hier an, leuter schöne junge Menschen, egal wie lange ihr hinschaut, dort werdet ihr nie eine Bild von mir finden oder anderen, die scheinbar nicht dem allgemein gültigen Schönheitsideal entsprechen.
Das führt zur nächsten Frage. Was ist der Grund, für die immer fortschreitendere Vereinsamung? Fast alle Menschen sehnen sich nach einem Partner (oder zwei, oder drei, egal), nur lassen die wenigsten auch zu, das der andere nicht ganz ihren Ansprüchen genügt, oder man gibt dem anderen schon gleich keine Chance sich als das zu beweisen, was man selber sucht. Da ist der andere dann entweder zu alt, oder zu jung, zu blond oder zu haarig, zu Techno oder was weis ich nicht alles. Aber keiner sagt als Grund, der Typ ist mir einfach zu unsympathisch, zu unverschämt oder stinkeinfach zu blöd. Aber eigentlich müßte gerade diess Medium Internet Menschen auf geistiger Ebende zusammenführen. Hier zählt es im grossen udn ganzen doch wenig wie du aussiehst, sondern ob du in der Lage bist mit anderen zu kommunizieren und deine Meinung oder Statements allgemeinverständlich auf de Tisch zu bringen. Nur das, wird immer seltener und auf Halbsätze oder allgemeine Floskeln reduziert.
Gut, das ganze hat mich nun zu einem Entschluss genötigt und ich werde dies auch jetzt in Angriff nehmen. Ich werde eine Community gründen, die sowohl ein Forum, als auch einen Chat beinhaltet auf der sich Leute treffen können, die sowohl sich austauschen wollen, als auch zu einander finden. Name ist mir noch keiner eingefallen, aber ich arbeite dran.
Der Dude