Moppedfahren mit und ohne Club

21. April 2007

0 Kommentare

Ich bin begeisterter Motorradfahrer und ich habe mir nach einigen Choppern, einer Suzuki DR Big 800 (Enduro), einer Yamaha Diversion 600 (Sporttourer), jetzt im Dezember 2006 eine Yamaha FJ 1200 gekauft. Auch ein schöner Sporttourer auf dem ich mich wieder so richtig frei fühle. Zwar ist es jetzt im Februar noch etwas kalt, aber ich bin nicht so ein Weichei, das sich davon abschrecken lässt. Ich liebe es sehr lange Überlandfahrten zu machen und dabei den ständigen Lastwechsel in den Kurven zu erleben. Dies habe ich auch schon lange bevor ich einige Zeit bei einem Motorradclub war, jedoch diesen aus persönlichen Gründen und diverser Streitigkeiten mit drei Mitgliedern wieder verlies. Zwar sind mir inzwischen von anderen Clubs Angebote gemacht worden, jedoch weiß ich nicht ob ich wieder in einen Motorradclub eintreten möchte. Diese Tage habe ich mal mit meinem Mechaniker, über meine ehemaligen “Freunde” aus meinem ehemaligen Motorradclub gesprochen und auch dieser ist der Meinung, das es das beste war, da er über die Personen, wegen denen ich aus dem Club ausgetreten bin, auch nicht die beste Meinung hat. Lieber fahre ich alleine oder mit Freunden eine Tour übers Land, als mit diesen Leuten, die sowieso keine besondere Meinung von mir haben. Das Thema Motorradclub ist sowieso eine Sache für sich, da trifft man auf Männer, die sich, wie zum Beispiel Mike “das Rehlein” oder der Berliner Volldepp Mike (Hmm. also mit dem Namen Mike trifft man auf verdammt viele Idioten) die einem das Leben und Fahren in einem Motorradclub schwer machen. Nun haben diejenigen, die damals verantwortlich dafür waren, das ich den Club verlassen habe selbst den Club verlassen haben, weil sie scheinbar mehr wollten als nur Members zu sein. Weiterhin wollten sie jetzt auch noch den ersten MC, den wir damals gegründet haben wieder aufleben lassen und das sogar unter dem alten Namen “Bouncers” und sogar mit dem von mir entworfenen Color, dem Taz in Latzhosen und verschränkten Armen. Ich habe ihnen natürlich die Nutzung des Colors untersagt, da ich der Urheber bin und ehemaliger Mitbegründer. So gesehen könnte ich sicherlich einigen der Leuten das Tragen des Colors gestatten, jedoch möchte ich nicht mehr, das Rehlein unter diesem Color fährt. Das alleine ist der Grund aus dem ich das Color derzeit niemandem geben möchte und es auch auf keiner Kutte getragen wird.

Ich persönlich habe derzeit keine Ambitionen in einen MC als Prospect einzutreten oder zu meinem ehemaligen Club als Vollmember zurückzukehren. Die Gründe dafür sind recht simpel, es gibt zu viel Stress, da viele ihr eigenes Süppchen kochen wollen. Nicht ohne Grund hat sich in den Großen Clubs ein Reglement eingebürgert, das nur durch seine strike Einhaltung derselbigen, den Club zusammenhält und das Clubleben ermöglicht. Manchen mag das zwar oftmals sehr straight und hart vorkommen, jedoch beweisst das, das die Clubs die streng danach leben, prosperieren und sich über Jahrzehnte hinweg halten. Das diese Regeln richtig sind, ist für mich bewiesen worden, da sowohl die Bouncers als auch die Maxvorstadt Bucaneers durch Querelen und Machtspielchen aus dem inneren heraus zerbrochen sind.

Möget ihr alle Knitterfrei fahren!

Der Dude

Nachtrag: Auch bei den Bouncers (die ja kein MC sind) haben sich mittlerweile einige Leute verabschiedet. Komisch, das es genau die Leute sind, wegen derer ich damals die Maxvorstadt Bucaneers verlassen habe und die später dann selbst die Maxvorstadt Bucaneers verliesen. Sogesehen sind jetzt von den, von mir damals mitgegründeten, Bouncers keiner mehr übrig und die jetztigen Bouncers haben mit dem was wir damals waren, ein Motorradclub aus einigen Türstehern, die gemeinsam im KPO arbeiteten, nichts mehr zu tun. Auch haben wir uns wegen der Colours geeinigt. Das Colour wurde verändert so das es nicht mehr das von mir entworfene Colour ist und damit habe ich kein Problem. Den Bouncers wie sie jetzt sind habe ich keinen Groll gegenüber, ich wünsche ihnen knitterfreie Saisonen und weiterhin viel Spass.

¬ geschrieben von the Dude in Alltags Anarchy

Ich habe da eine Frage Herr Bundestagsabgeordneter!

19. April 2007

0 Kommentare

Ich habe heute eine Frage an meinen Bundestagsabgeordneten Hans-Peter Uhl in Berlin geschickt, nachdem ich auf Spiegel-Online von den neuen Plänen des Herrn Schäubles gelesen habe, das nach seiner Ansicht in diesen Zeiten nicht mehr die Judikative die Schuld eines Angeklagten zu beweisen hätte, sondern das jeder in Deutschland lebende erstmal schuldig ist und seine Unschuld beweisen muss. Das wiederspricht total dem deutschen Grundgesetz und des Grundsatzes der “Unschuldsvermutung”, jeder Angeklagte ist solange UNSCHULDIG, bis seine Schuld zweifelsfrei bewiesen wird. Worauf wird das rauslaufen, Guantanamo Bay auf der Chiemseeinsel?
Hier meine Frage an Hans-Peter Uhl von der CSU auf Abgeordnetenwatch.de
Die Äusserungen Herrn Schäubles erwecken in mir den Verdacht, das wir uns langsam wieder in einen Überwachungsstaat entwickeln. Wie weit wird das noch gehen? Neben dem stetig vorangetriebenen Abbau des Sozialsstaates zu Gunsten der Reichen und zu Ungunsten des Restes der Bevölkerung, werden uns nun scheinbar sämtliche Grundrechte entzogen. Der Deutsches Staat wandelt sich unter der Führung aller etablierten Parteien zu einer Zweiklassengesellschaft, in der nur der noch Rechte und Vorteile hat, der über Macht und Geld verfügt! Man bescheidet immer nur die, die zwar die Masse darstellen aber scheinbar mittlerweile recht- und machtlos gemacht wurden. Der Staatsapparat stützt nur noch diejenigen, die sowieso mehr als genug haben und das auf Kosten der anderen. Sollten sie alle sich nicht einmal von ihren Privilegien verabschieden, ihr Tun und Handeln nicht immer nach dem Wohl einiger weniger ausrichten, sondern anfangen das Sie, die Politiker wieder zu dem werden, für das sie das Deutsche Vokk gewählt hat? Nämlich das sie FÜR das Volk handeln und NICHT für die Konzerne und Großverdiener in diesem Land. Wir sind der Staat und das Volk und nicht das Vieh, an dem sich die Großen bereichern. Wir sind diejenigen auf denen Deutschland aufgebaut ist, denn ohne unsere Arbeitskraft, unser Wissen und das war wir täglich für den Staat tun, der eigentlich für uns da sein sollte, wären Sie, die Politiker, nicht da wo sie jetzt sind!

Alexander Kraus

Quellen:

http://www.abgeordnetenwatch.de/index.php?cmd=650&id=5550&fragen=p475#fragen

http://www.stern.de/politik/deutschland/:Wolfgang-Sch%E4uble-Im-Zweifel-Angeklagten/587226.html

¬ geschrieben von the Dude in Alltags Anarchy, Anarchy und Ziviler Ungehorsam